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Zur Eingangsdiagnostik gehört an erster Stelle eine ausführliche Anamnese,
damit ich mir ein ganzheitliches Bild des Patienten erstellen kann. 
Hierzu gehört eine Ernährungsanamnese ebenso wie eine Familienanamnese.
Bei Kindern ist mir auch eine Entwicklungsanamnese wichtig.

Um Hinweise von der Anamnese zu bekräftigen oder zu vervollständigen,
wird ein Konzept der weiterführenden Diagnose mittels Labor von mir
vorgeschlagen. Hierbei arbeite ich mit dem Labor Ganzimmun zusammen,
das deutschlandweit eines der innovativsten Labore ist. Vorab werde ich
die Untersuchungsschritte transparent dem Patienten erläutern.

 

Blutuntersuchungen:

Das Blut kann uns eine Ist-Situation zur Zeit der Abnahme widerspiegeln.
Neben den bekannten Parametern finde ich es sinnvoll einen Screen der
Nährstoffe im Vollblut zu erstellen, um eine Aussage zu treffen wie/ob
der Körper mit wichtigen Grundbausteinen versorgt ist. Weiterhin bietet
mir das Labor u.a. die Möglichkeit patientenspezifische Tests durchzuführen;
z. B. können Mittel im Labor getestet werden, die nur bei diesem Patienten
speziell eine Abwehrsteigerung hervorrufen.
Da jeder individuell auf Mittel reagiert, ist das eine sehr sinnvolle Arbeitsweise,
beispielsweise bei der immununterstützenden Krebstherapie.

 

Stuhluntersuchungen

Über eine Stuhlprobe, die der Patient zu Hause selber entnimmt und einschickt,
kann man sehr wichtige Aussagen über den Zustand des Magen-Darmtrakts erstellen.
Der Darm bietet dem Menschen die größte Kontaktfläche, um mit seiner Umwelt
in Kontakt zu treten. Hier wird entschieden, wie der Mensch auf seine Umwelt
(Nahrung/Belastung) reagiert.
Dabei sind vor allem die ersten 2 Jahre unseres Lebens bedeutend,
um eine ausgewogene Darmflora aufzubauen. Ob dies immer gut geht, entscheiden
Faktoren wie z. B. wie früh der Darm in Kontakt mit komplexen Lebensmitteln
kommt. Mitunter hat der Darm sogar größere Aufgaben zu bewältigen, die ihn in seiner
Aufbauzeit stören (Antibiotika, Allergien). In dieser Zeit wird ein Grundbaustein für eine
allgemeine gute Gesundheit für den Rest des Lebens gelegt – denn dies ist der
Ort, wo der größte Teil der Schleimhautabwehr (Lunge/Darm/Urogenitaltrakt) aufgebaut wird.

Folgende Symptome könnten auf einen gestörten Darmaufbau/Funktion hinweisen:
– Unklare Bauchschmerzen
– Sogenanntes „Reizdarmsyndrom“
– Infektanfälligkeit
– Allergien
– Depressionen (Entzündungen/Allergien im Darm stören den Serotoninstoffwechsel)
– Verhaltensauffälligkeiten

Die Diagnostik zeigt uns auf, wie Ihre Darmfunktion ist: ob Entzündungen vorliegen,
wie gut die Nahrungsaufnahme abläuft, ob es Unverträglichkeiten gibt etc.
Das Wichtigste hierbei ist sicherzustellen, dass das, was wir essen, auch im Körper ankommt.
Sonst wird jegliche Therapie längerfristig scheitern, denn unsere wichtigste Medizin
ist unsere Nahrung!

 

Speicheluntersuchungen

In der Regel wird die Speichelanalytik verwendet, um den Anteil an aktiven Hormonen
zu messen (Sexualhormone, Stresshormone). Dies ist eine aussagekräftigere Form
als die Messung im Blut.

 

Urinfunktionsdiagnose

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Ich biete meinen Patienten einen Urinfunktionstest bei jeder Erstanamnese an,
um einen groben Überblick als Einstieg in die ganzheitliche Betrachtung des
Patienten zu bekommen. Hierbei bekomme ich keine validierten Zahlen wie
bei einem Laborergebnis, sondern ich sehe Tendenzen, die mit der Anamnese
zusammen ein erstes Bild zum Patienten ergeben. Man kann Aussagen zu folgenden
Organfunktionen erkennen: Leber, Galle, Pankreas, Darm, Niere und Lymphe